Mobilität der Zukunft in Nagold

CDU setzt sich für die Reaktivierung der Bahnhalte in Emmingen und Gündringen/Schietingen ein

CDU-Kommunalkandidaten mit interessierten Bürgern und Ortsvorsteher Oskar Huber (Bildmitte) in Emmingen. Auch in Schietingen lud dann die CDU zum Thema „Mobilität der Zukunft in Nagold“.
CDU-Kommunalkandidaten mit interessierten Bürgern und Ortsvorsteher Oskar Huber (Bildmitte) in Emmingen. Auch in Schietingen lud dann die CDU zum Thema „Mobilität der Zukunft in Nagold“.
Die Nagolder CDU lud zunächst in Emmingen und dann in Schietingen zu Veranstaltungen unter der Überschrift „Mobilität der Zukunft in Nagold“ ein.

Die Forderung der CDU zur Reaktivierung des Emminger Bahnhaltes zog für die Vorortveranstaltung viele Interessierte an: Der Emminger CDU-Kandidat Andreas Grimm begrüßte zusammen mit Ortsvorsteher Oskar Huber zahlreiche CDU-Gemeinderatskandidaten, Ortschaftsräte und interessierte Emminger Bürger an der derzeit inaktiven Bahnhaltestelle. „Wir wollen die Haltestelle der Nagoldtalbahn wieder aktivieren. Das würde nicht nur für Emmingen, sondern auch für Pfrondorf, Mindersbach, Rotfelden und Jettingen eine alternative Fahrverbindung Richtung Pforzheim und Horb darstellen. Da der Nagoldtalradweg etwas unterhalb vom Bahnhof Emmingen verläuft, könnte die Haltestelle auch von interessierten Fahrradfahrern zur Weiterfahrt genutzt werden.“, so Andreas Grimm.

Die Haltestelle kann derzeit – laut Aussage der Deutschen Bahn – wegen des straffen Zeitplans der Züge noch nicht wieder eingerichtet werden. „Wir setzen uns daher mit Nachdruck für die Elektrifizierung der Strecke Horb-Nagold ein, um mit dem Metropolexpress Plus die Rahmenbedingungen zu schaffen. Kommt die Elektrifizierung, kommt der Bahnhalt.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Schäfer. „Gleiches gilt für Gündringen/Schietingen. Wir brauchen dort die Reaktivierung des Bahnhaltes“, so der Vorsitzende des Nagolder CDU-Stadtverbands, Carl Christian Hirsch, bei der nachfolgenden Veranstaltung auf dem Grillplatz zwischen Gündringen und Schietingen. Dort war die Reaktivierung des hiesigen Bahnhaltes gleichermaßen Thema wie der Ausbau des überörtlichen Radwegenetzes mit der Verlängerung des Radwanderweges nach Talheim.

In Emmingen war weiter der Bau des Dorfplatzes an der Kirche ein wichtiges Thema. Die entsprechende Planung wurde den Teilnehmern vor Ort von Oskar Huber erklärt und man konnte feststellen, dass durch die vorhandene Hanglage ein sehr guter Entwurf für die Nutzung von Jung und Alt entstanden ist. Die Baukosten werden ca. 700.000 Euro betragen. Der Baubeginn ist für Anfang 2020 geplant. Desweiteren thematisierten die Emminger, dass die offen gehaltene Aussegnungshalle auf dem Emminger Friedhof zu klein sei. Hier stünden bei Beerdigungen immer wieder Personen im Freien. „Ähnlich haben wir eine Situation an anderen Orten in Nagold. Hier muss nacheinander auch in Emmingen die Situation zeitnah verbessert werden. Die Emminger Veranstaltung fand ihren Abschluss bei einer Diskussion im Restaurant Hochwasen. Dabei wurde auch die Kreisstraße Richtung Jettingen und deren Schwerlastverkehrnutzung thematisiert. „Durch die schweren Fahrzeuge wird das Bankett stark in Anspruch genommen. Die Verkehrszählung hat ergeben, dass täglich mehr als 2.000 Fahrzeuge die Verbindungsstraße nutzen.“, so Andreas Grimm. Mehrere Anträge zur Tonnagenbegrenzung wurden immer wieder abgelehnt. Hier will man von Emminger Seite und als CDU in naher Zukunft einen weiteren Antrag stellen.

In Schietingen nutzen die CDU-Kandidaten am Radwanderweg die Gelegenheit, um mit Bürgern die Nutzung des Radwanderwegs zu besprechen. „Uns wurde einmal mehr klar, es braucht für die Nutzung auch des touristischen Potentials den Lückenschluss nach Talheim. Das Steinachtal ist zu schön, aufdass der Radwanderweg hier zu Ende ist. Die CDU Nagold setzt sich dafür ein, dass Nagold seinen Beitrag dazu leistet“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Schäfer bei der Veranstaltung, die von der CDU mit Grillwürsten und kühlen Getränken in Schietingen bewirtet wurde.

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