CDU kümmert sich um Ortskernentwicklungen in Mindersbach und Pfrondorf

Die CDU-Kommunalwahlkandidaten waren mit interessierten Bürgern zum Thema „Nagolds starke Ortskerne“ auch in Mindersbach.
Die CDU-Kommunalwahlkandidaten waren mit interessierten Bürgern zum Thema „Nagolds starke Ortskerne“ auch in Mindersbach.

Im Rahmen der Gesprächsreihe „CDU für Sie vor Ort“ hatten die CDU-Kommunalwahlkandidaten nach Mindersbach sowie Pfrondorf eingeladen. Nachdem der CDU-Stadtverband sich bereits mit Ortsbegehungen im November 2018 in Mindersbach und im Frühjahr 2019 in Pfrondorf ein Bild zu den laufenden Projekten machen konnte, wurde es vor Ort nun noch konkreter.

Beim Termin in Mindersbach waren alle Teilnehmer begeistert von den Fortschritten, die Ortsvorsteherin Heiderose Rück mit Stolz präsentieren konnte. Während des Dorfrundgangs stand natürlich die Entwicklung des Neubaugebiets Egertle im Fokus, in dem 13 Bauplätze angeboten werden können. Derzeit gibt es zwar 40 Interessenten, kritisch wurde allerdings gesehen, dass sich die Erschließung des Gebiets und die Bebauung nicht zuletzt aufgrund behördlicher Genehmigungsprozesse leider etwas verzögert. Generell sind gerade die Genehmigungsverfahren und die personellen Engpässe bei den Behörden wesentliche Gründe für die Verzögerung von Wohnbauprojekten. „Hier sind die Kommunen dringend aufgefordert, gegenzusteuern“, meinte CDU-Kandidat Thomas Eisseler. Auch das Thema Ortsverdichtung wurde während des Rundgangs sehr intensiv diskutiert. „Hierbei sollte man sehr behutsam vorgehen und bei einer möglichen Verdichtung den Ortskern als Gesamtes betrachten. Zum einen sind die berechtigten Interessen der Grundstückseigentümer zu berücksichtigen und auch die Lebensqualität darf nicht unter einer baulichen Verdichtung leiden“, führte CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Schäfer aus. Ein weiterer Höhepunkt der Ortsbegehung war die derzeit in der Umsetzung befindliche Neugestaltung des Kirchplatzes. Alle Teilnehmer waren überzeugt, dass dieser Platz nach seiner Fertigstellung ein perfekter Ort für Veranstaltungen und Begegnungen aller Art sein wird. Im Rahmen des gemeinsamen Abschlusses im Mindersbacher Sportheim wurde weiter über die vorhandene Infrastruktur wie die Anbindung des Ortes an das öffentliche Verkehrsnetz und die Schulen in Nagold und Wildberg gesprochen.

Beim Besuch in Pfrondorf stand unter der Überschrift „Nagolds starke Ortskerne“ unter anderem eine Besichtigung des Friedhofs auf dem Programm. Mit dabei war auch Ortsvorsteherin Stefanie Renz. Der Friedhof ist derzeit nur über einen beschwerlichen Anstieg zu erreichen. „Ältere Menschen sollten den Friedhof mit dem PKW anfahren können“, erklärte CDU-Kandidaten Karin Frey, doch dafür fehle es an Parkmöglichkeiten. Hier müsse eine Lösung gefunden werden, waren sich die CDU-Kandidaten einig. „Auch die überdachte Fläche der Aussegnungshalle ist zu klein“, stellte Heidi Heuser-Kawerau fest. „Sie bietet keinen ausreichenden Wetterschutz“, so die CDU-Kandidatin. Das mögliche Baugebiet Schäfergasse/Gartenstraße wurde ebenfalls unter die Lupe genommen. „Ich bin davon überzeugt, dass die Stadt hier im Grundstücksverkehr aktiv werden muss, um das Baugebiet realisieren zu können.“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Schäfer. Im Anschluss ging es auch in Pfrondorf – in diesem Fall in der Pfrondorfer Mühle – noch in die Diskussion über das kommunalpolitische Programm der CDU mit den Themen Wohnraum, Verkehr, Infrastruktur und Aufenthaltsqualität.

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